Palliative Versorgung von Menschen mit fortgeschrittener Demenz

Palliative Versorgung und Pflege richtet sich an Menschen, die schwer und unheilbar krank sind. Ihr Ziel ist nicht die Verlängerung des Lebens, sondern eine möglichst gute Lebensqualität der Betroffenen. In der letzten Phase ihres Lebens ist eine gute palliative Versorgung auch für Menschen mit Demenz wichtig.

Seit der Einführung der allgemeinen und spezialisierten ambulanten Palliativversorgung haben sie ein Anrecht auf eine gute Palliativversorgung zu Hause und im Heim. Hospizdienste können auf Wunsch Angehörige beraten und gegebenenfalls qualifizierte Ehrenamtliche vermitteln, die zu Hause, im Heim oder aber auch im Krankenhaus einen Teil der Sterbebegleitung übernehmen. (www.deutsche-alzheimer.de).


Palliativwerk Oldenburg eG

Schwerstkranke Menschen und ihre Familien sind mit vielfältigen Fragen konfrontiert. Häufig sind die körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen und Herausforderungen sehr hoch und viele Betroffene fühlen sich vor allem in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit mit ihren Fragen und Unsicherheiten alleine.

Das Palliativwerk Oldenburg eG ist ein Zusammenschluss aus erfahrenen Palliativmedizinerinnen und -mediziner, Palliativ-Pflegediensten, dem ambulanten Hospizdienst, dem stationären Hospiz, der Palliativstation und einer Apothekerin. Diese haben sich im Palliativwerk eG zusammengeschlossen, um schwerstkranke Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen. Hierzu bietet das Palliativwerk Oldenburg eG Beratung und Koordination der Versorgung und Hausbesuche an (www.palliativwerk-ol.de).

Hospiz St. Peter Oldenburg gGmbH

Im Hospiz Oldenburg wird unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit geben, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu leben – unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellem Hintergrund, Religion oder Nationalität. Neben einer palliativ-pflegerischen und bedürfnisorientierten Versorgung kümmern sich die Mitarbeitenden um die psychosoziale Begleitung der BewohnerInnen und ihrer Angehörigen – dazu gehören auch zahlreiche Angebote zur Trauerbewältigung. Das Besondere hierbei: Die Trauerarbeit richtet sich nicht nur nach innen, sondern ist für alle Interessierte offen.

Die behaglich gestalteten Räumlichkeiten sowie die engagierten haupt- und ehrenamtlichen Kräfte schaffen eine offene, herzliche Atmosphäre. Somit ist das Hospiz Schutzraum, Begegnungsstätte und gastliches Zuhause zugleich (www.hospiz-oldenburg.de).

Ambulanter Hospizdienst der Stiftung Hospizdienst Oldenburg

Der ambulante Erwachsenenhospizdienst nimmt sich die Zeit, bei Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu sein, mit ihnen zu sprechen, zu lachen, zu weinen oder auch zu schweigen. Die ehrenamtlich tätigen MitarbeiterInnen möchten den betroffenen Personen und ihren Zugehörigen Entlastung im Alltag bringen du Begleitung beim Abschiednehmen anbieten. Sie kommen zu den Erkrankten ins Haus, ins Altenpflegeheim oder ins Krankenhaus – unabhängig von deren Religionszugehörigkeit, Weltanschauung oder Nationalität. Zudem bieten die Fachkräfte des ambulanten Erwachsenenhospizdienstes Unterstützung durch Palliativberatung und psychosoziale Beratung an. Begleitung und Beratung sind kostenfrei. www.hospizdienst-oldenburg.de

Trauerbegleitung

Im Hause der Stiftung Hospizdienst Oldenburg ist eine vielfältige Begleitung für Menschen, die um eine andere Person trauern, möglich. Ob im Café für Trauernde, in einer der unterschiedlichen Gruppen oder im Rahmen spezieller Angebote am Wochenende: Die MitarbeitenInnen der Stiftung beraten und begleiten Menschen in Trauer – je nach individueller Befindlichkeit für eine kurze Zeit zur Orientierung oder auch über Jahre hinweg zur Stärkung der eigenen Kraft. www.hospizdienst-oldenburg.de

Kontakt:
Demenz-Informations- und
Koordinationsstelle Oldenburg (DIKO)
Alexanderstr. 189
26121 Oldenburg
Fon: 0441 7706 6857
Email: info@diko-ol.de

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